Der letzte seiner Art

Er ist einer meiner Lieblingsorte in München. Einer dieser Läden, von denen nur wenige wissen und ohne die es wahrscheinlich auch irgendwie weitergehen würde, gäbe es sie nicht. Und dennoch scheinen sie unverzichtbar für das Gefühl, gerne in München zu leben. Ich bin schon oft an ihm vorbeigefahren, ohne ihn zu bemerken. Selbst als ich ihn zum ersten Mal gezielt aufgesucht habe, hätte ich ihn fast verpasst. In der Landwehrstraße 12, zwischen einem ähnlich unscheinbaren Fachgeschäft weiter lesen [...]

Manchmal habe ich so eine Unlust

 

Es gibt ja so Tage, da bin ich eher so nicht so richtig zu gebrauchen. Als ich das letzte Mal zwei Tage frei hatte zum Beispiel. Da hatte ich so vieles vor. Keine großen Vorhaben. Eher so Dinge, bei denen man sich freut, einmal einen Tag frei und damit endlich Zeit für die ganzen Kleinigkeiten zu haben. Ich wollte Pakete zur Post bringen, mein Fahrrad reparieren, einen neuen Text aus meinem Notizbuch ab tippen, Fotos einscannen, Laufen gehen, mein Zimmer aufräumen, Wäsche waschen und weiter lesen [...]

Ich atme immer noch analog II

Diese Tage geht es bei mir um die Bedeutung der Konsequenzen des digitalen Fortschritts. Digital ist besser. Ist das wahr?

Hier der erste Teil

Teil 2. Die Verfügbarkeit macht mich unverfügbar

Das Netzt ist voll. Voll mit Sachen die gehört und gesehen werden wollen. Ich bin einfach gesagt: überfordert. Ich komme nicht zurecht mit der Masse der Möglichkeiten meiner Unterhaltung.

Wir unterhalten uns quasi pausenlos. Unsere Unterhaltung wird somit zur Beschäftigung nebenbei. Unterhaltung weiter lesen [...]

Ich atme immer noch analog I

Ich bin Fan der Platte "digital ist besser" der Gruppe Tocotronic. Ich mag es wenn sie singen: „...dass Leute doof sind, setz ich als bekannt voraus - in einer Gesellschaft in der man bunte Uhren trägt...“  Digital ist besser und mittlerweile wird alles digital.

Ist das wirklich war? Ist digital besser? Ist etwas wirklich besser wenn es aus Einsen und Nullen besteht? (Ich glaube die guten alten Hamburger Verweigerer haben schon auch verstanden, dass ist die Konsequenz der Tendenz, dass Kunst weiter lesen [...]