Zeig mir deine Hose – Ich sag was du studierst.

 

 

 

 

 

Es ist schon interessant. Ich studiere jetzt seit 5 Semestern Soziale Arbeit. Schon klar. der Ein oder Andere denkt sich schon jetzt seinen Teil. Dass der Studiengang so absolut nicht ernst genommen wird und das aus verschiedensten Gründen ist vielleicht ein andermal das Thema.

Heute geht es um den Einfluss, den das Studium anscheinend auf die Studierenden hat. Insbesondere auf deren äußere Erscheinung. Ich kann jedem raten, sich die Studenten am ersten Tag genau anzusehen, um dann nach einiger Zeit einen Vergleich zu ziehen.

Ein Beispiel. Student erstes Semester: Schuhe: schwere Springerstiefel. Hose: Schwarz mit diversen Schnallen, Nieten, praktischen Taschen und so weiter. Dazu: langer Ledermantel, offenes Haar, Vollbart und viel Metall im Gesicht.

Keine zwei Jahre später: Bügelfaltenhose (!), Hemd, Kordsakko und Ledermappe unter dem Arm. Das Metall aus der Nase und den Ohren ist verschwunden stattdessen kommt ein rasiertes Gesicht samt gepflegter Frisur zum Vorschein.

Was ist passiert? Hat Mutti die alten Sachen verbrannt? Wurde das Image des harten Rockteufels zu langweilig? Man weiß es nicht. Interessiert mich auch nicht. Der gute Mann redet immer noch das gleiche belanglose Zeug. Die Frage, die ich mir vielmehr stelle ist folgende: Welchen Einfluss hat ein bestimmtes Studium auf seine StudentInnen (mit großem I)?

Einer meiner Freunde erzählte mir, dass die höheren Semester in seinem Studium (Forstwirtschaft) alle in Grün auf den Campus erscheinen. Ihr wisst schon dieses schicke Förster- und Jägerolivgrün. Außerdem, immer mit dabei: Der tierische Begleiter. Kaum vorstellbar, wie ich finde. Allein die ganzen Hunde im Hörsaal. Wo verrichten die eigentlich alle ihr Geschäft?

Das BWLer auch ziemlich schnell von Weitem zu erkennen sind, ist ja auch nicht nur ein Klischee, sondern fast schon bewiesen. Genauso die Lehramtstudenten. Ich behaupte jetzt mal ganz provokant: Die haben nicht immer Stickwesten und Pullunder getragen!

Was für den Einen der Alukoffer, samt 2000€ Laptop ist, ist für den Anderen die Leinenhose und der Hüftgürtel mit Drehtabak. Ich steh auch auf diese gefilzten Umhängetaschen. Ich weiß nicht warum, aber ich glaube mittlerweile, es soll wohl so sein. Irgendwie muss man sich ja auch unterscheiden können oder?

An dieser Stelle möchte ich nur an alle Studienanfänger appellieren: Leute lasst den Scheiß sein. Ich nehme euch nicht ernst!

Schon klar! Jeder Mensch passt sich zu einem bestimmten Grad an. Aber muss das wirklich gleich so drastisch ausfallen?

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